Wappen des Landes Niedersachen

 Nds. Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
 http://www.soziales.niedersachsen.de


Fortbildung/Seminar

Nds. Landessozialamt


Kinderschutz
Trauma und schwerwiegende lebensgeschichtliche Ereignisse

Fortbildung ist belegt - Anmeldung geht auf die Warteliste !

Datum:
09.04.-10.04.2018

Fortbildungsnummer:
45-18-074

Ziele / Inhalt:
Verhalten durch Trauma oder negative lebensgeschichtliche Ereignisse erkennen, verstehen und einordnen zu können, gehört mit zu den wichtigen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe. Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen treffen häufig auf Kinder und Jugendliche, die auf ihrem Lebensweg mit sehr schwerwiegenden oder traumatischen Situationen konfrontiert wurden und darunter leiden. Die von anderen Menschen verursachten und beeinflussten Situationen sind für junge Menschen schwer zu ertragen. Durch das "man made disaster" wird das Welt- und Selbstbild der betroffenen Person zerstört. Sexuelle und körperliche Misshandlung, kriminelle und familiäre Gewalt, Unterdrückung und Verwahrlosung gehören unter anderem zu diesen Bereichen. Häufig stehen Mitarbeiter aus sozialen Einrichtungen dem Erlebten und dem hierdurch bedingten Verhalten hilflos und ohnmächtig gegenüber. Durch übermäßiges Mitfühlen besteht die Gefahr, sekundär traumatisiert zu werden. Dem extremen Verhalten der betroffenen Personen fühlen Mitarbeiter sich oft schutz- und machtlos ausgeliefert.
Wir unterscheiden zwischen schwerwiegenden lebensgeschichtlichen Ereignissen und zwei großen Traumata-Gruppen. Trauma Typ I ist ein einzelnes, unerwartetes traumatisches Ereignis. Dieses ist beispielsweise häufiger bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu beobachten. Trauma Typ II tritt oftmals durch frühkindliche Vernachlässigungs-, Misshandlungs- oder Kränkungsszenarien auf.
Methode/Inhalt u.a.
- Vermittlung von Hintergrundkenntnissen und psychologischem Fachwissen
- Genogramm und Zeitstrahlarbeit
- Steigerung der Handlungskompetenz
- Psychohygiene und Burnout-Prophylaxe
- Fachvortrag
- Imaginationsübungen, Körperübungen
- Erfahrungsaustausch, Fallbeispiele, Gruppenarbeit
- Transfer von Theorie und Praxis

Stichwörter:
Trauma     Verhaltensauffälligkeiten     Vernachlässigung     Kinder- und Jugendschutz     Missbrauch    

Zielgruppe:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendhilfe, in pädagogischen und therapeutischen Berufen

Referentin / Referent:
Frank Stöckler, Dipl. Sozialwissenschaftler, Geschäftsführer win2win-gGmbH

Ort auf Karte anzeigen
Ort:
Kath. Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstr. 13, 49661 Cloppenburg, 04471 / 188-0
E-Mail: info@ka-stapelfeld.de

Seminarplätze:
20

Anmeldeschluss:
26.02.2018

Kursgebühr in Euro:
170,00

weitere Kosten / Kostenaufschlüsselung:
Die Gebühr beinhaltet den Seminarbeitrag, Unterkunft und Verpflegung. Nicht in Anspruch genommene Einzelleistungen können nicht erstattet werden.

Unterbringung:
Die Unterbringung erfolgt in Einzelzimmern.

Verantwortlich:
Susanne Keuntje (inhaltlich), 0511/ 89701-344
Dagmar Weißer (Verwaltung), 0511/ 89701-332



Das Nds.Landessozialamt - Fachgruppe Kinder, Jugend uns Famile im Internet: http://www.soziales.niedersachsen.de/master/C6453975_N6444471_L20_D0_I1740859.html

FoBiOnline Version Nds 1.1.0